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6. Wie erfahren Kielerinnen und Kieler von Bürgerbeteiligung?

6.1 Frühzeitige und niedrigschwellige Informationsvermittlung

Die Kielerinnen und Kieler werden frühzeitig, regelmäßig und umfassend über geplante und laufende Vorhaben der Stadt und die damit verbundenen Beteiligungsmöglichkeiten informiert. Während der Beteiligung werden alle Informationen zum Thema für die Kielerinnen und Kieler schnell und verständlich aufbereitet. Unterschiedliche Perspektiven und Alternativen werden dargelegt.

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8. Wie werden die Ergebnisse ausgewertet und dokumentiert?

Das Fachamt veröffentlicht nach Beteiligungsveranstaltungen oder anderen Formen der Beteiligung eine Dokumentation auf der Website www.kiel.de. Veröffentlicht werden sowohl die Zwischenergebnisse als auch die Endergebnisse einer Beteiligung. Die Ergebnisse müssen schnellstmöglich aufbereitet werden, damit über die Umsetzung entschieden werden kann.

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So beteiligen Sie sich:

Animation zum Anmerken von Texten Lesen Sie das untenstehende Kapitel zu den Leitlinien. Ergänzen und kommentieren Sie den Text! Was finden Sie wichtig? Was fehlt Ihnen in den Leitlinien? Was sollte noch besser erklärt werden?
Auch auf die Beiträge von anderen Teilnehmenden des Dialogs können Sie eingehen und diese kommentieren!

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

7. Welche Fragen werden im Beteiligungskonzept beantwortet?

Beteiligungsprozesse in Kiel haben einen Gestaltungsrahmen und werden in einem Beteiligungskonzept, das vom Fachamt erarbeitet wird, näher strukturiert. Die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung ist jedem Fall einzubeziehen und steht auf Wunsch beratend zur Verfügung.

Das Beteiligungskonzept befolgt die in den Leitlinien festgeschriebenen Grundsätze bzw. Regeln.

Folgende Inhalte müssen im Beteiligungskonzept enthalten sein:

  • Beteiligungsgegenstand: Woran soll beteiligt werden? Worum geht es?
  • Ziele: Was soll durch die Beteiligung erreicht werden? In welchen Bereichen besteht Gestaltungsspielraum und somit die Möglichkeit für die Teilnehmenden gezielt Einfluss zu nehmen? Welche Bereiche sind von der Beteiligung hingegen ausgeschlossen? Wo gibt es Grenzen, etwa weil schon politische Beschlüsse vorliegen?
  • Stufe der Beteiligung: Handelt es sich um Informationsvermittlung, Konsultation oder Mitbestimmung?
  • Zielgruppe: Wer ist der konkrete Adressat für dieses Beteiligungsverfahren? Wer soll erreicht werden? Wer muss unbedingt einbezogen werden? Um eine gezielte Informationsvermittlung zu ermöglichen, wird zu Beginn eines Beteiligungsverfahrens eine Zielgruppenanalyse durchgeführt. Die hier identifizierten Zielgruppen werden direkt angesprochen und ermutigt, im Beteiligungsverfahren mitzuwirken.
  • Externe Begleitung: Werden in diesem Beteiligungsverfahren externe Dienstleister/ Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleiter beauftragt (z.B. für Konzeption, Moderation, Auswertung etc.)?
  • Vorbereitungsgruppe: Bei Beteiligungsprozessen von hohem öffentlichem Interesse wird empfohlen, eine Vorbereitungsgruppe einzurichten, die als Wächterin des Prozesses auftritt und ihn reflektiert und begleitet.
  • Methoden: Bei der Auswahl der im Beteiligungsverfahren angewandten Methoden sind diejenigen Methoden zu wählen, mit denen möglichst viele Zielgruppen erreicht werden können. Die Methoden sollen sich der Fragestellung, dem Kontext und den Teilnehmenden anpassen.
  • Informationspflicht: Es müssen frühzeitig alle relevanten Informationen bereit stehen. Im Beteiligungskonzept ist zu erklären, welche Informationen dies genau sind.
  • Prozessplan: Es wird ein Prozessplan angefertigt, der den genauen Ablauf des Verfahrens und seiner Formate festlegt. Es werden Planungs-, Beteiligungs- sowie Rechenschafts- sowie Entscheidungsphasen festgelegt. Auch sollen „Zwischenstopps“ eingebaut werden, um den Prozessfortschritt reflektieren und, wenn nötig, umsteuern zu können. Somit wird eine öffentliche Nachvollziehbarkeit ermöglicht.
  • Zuständigkeit: Es werden eine Hauptansprechpartnerin oder ein Hauptansprechpartner im zuständigen Fachamt für das Beteiligungsverfahren definiert. 
  • Umgang mit Ergebnissen: Es wird definiert, wie die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Beteiligung informiert wird.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Es wird erläutert, welche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Mobilisierung der Zielgruppen ergriffen werden.

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