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5. Wie kann man eine Beteiligung anregen?

Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen mit Firmensitz in Kiel sowie bürgerschaftliche Initiativen, Vereine und Gruppen aus Kiel können informell eine Beteiligung anregen. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen:

  • Anregung von Beteiligung über die Ortsbeiräte
  • Anregung von Beteiligung über die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung

Sprechen die Ortsbeiräte oder die Koordinierungsstelle keine Empfehlung für eine Beteiligung in der Ratsversammlung aus, so haben die Initiatorinnen und Initiatoren einer Beteiligung eine zweite Chance:

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7. Welche Fragen werden im Beteiligungskonzept beantwortet?

Beteiligungsprozesse in Kiel haben einen Gestaltungsrahmen und werden in einem Beteiligungskonzept, das vom Fachamt erarbeitet wird, näher strukturiert. Die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung ist jedem Fall einzubeziehen und steht auf Wunsch beratend zur Verfügung.

Das Beteiligungskonzept befolgt die in den Leitlinien festgeschriebenen Grundsätze bzw. Regeln.

Folgende Inhalte müssen im Beteiligungskonzept enthalten sein:

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So beteiligen Sie sich:

Animation zum Anmerken von Texten Lesen Sie das untenstehende Kapitel zu den Leitlinien. Ergänzen und kommentieren Sie den Text! Was finden Sie wichtig? Was fehlt Ihnen in den Leitlinien? Was sollte noch besser erklärt werden?
Auch auf die Beiträge von anderen Teilnehmenden des Dialogs können Sie eingehen und diese kommentieren!

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

6. Wie erfahren Kielerinnen und Kieler von Bürgerbeteiligung?

6.1 Frühzeitige und niedrigschwellige Informationsvermittlung

Die Kielerinnen und Kieler werden frühzeitig, regelmäßig und umfassend über geplante und laufende Vorhaben der Stadt und die damit verbundenen Beteiligungsmöglichkeiten informiert. Während der Beteiligung werden alle Informationen zum Thema für die Kielerinnen und Kieler schnell und verständlich aufbereitet. Unterschiedliche Perspektiven und Alternativen werden dargelegt.

Beteiligungsverfahren werden niedrigschwellig konzipiert, um möglichst vielen Kielerinnen und Kielern die Mitwirkung zu ermöglichen. Beachtet wird dabei:

  • Sprache: Sofern möglich und sinnvoll, werden Informationen auch mehrsprachig (z.B. auf Englisch) und in allgemein verständlicher Sprache bereitgestellt.
  • Frühzeitige Einladung: Zu Beteiligungsveranstaltungen oder anderen Formen der Beteiligung (Stadtteil-Spaziergängen, Online-Dialogen etc.) wird so früh wie möglich eingeladen. In der Regel sollte die Einladung mindestens zwei Wochen vor dem Termin erfolgen.
  • Zeitpunkte: Je nach Zielgruppe eignen sich verschiedene Wochentage/Uhrzeiten für eine Veranstaltung. Dies gilt es zu berücksichtigen.
  • Orte: Veranstaltungen werden möglichst an gut erreichbaren und barrierefrei zugänglichen Orten durchgeführt. 

6.2 Informationskanäle

Das Fachamt erstellt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit im Pressereferat einen Medienplan, der die Bekanntgabe und Bewerbung der Maßnahmen regelt. 

Informiert wird laufend über folgende Kanäle:

  • Pressemitteilungen und lokale Medien (Zeitungen, Radio, …)
  • Internetseite
  • Newsletter (Es wird ein Beteiligungs-Newsletter aufgebaut. Bei Veranstaltungen, Online-Dialogen oder anderen Anlässen wird auf den Newsletter hingewiesen und eine Möglichkeit gegeben, sich in diesen einzutragen.)
  • Multiplikatoren-Netzwerk
  • Soziale Medien, Twitter,…
  • Plakate
  • Flyer
  • Alternativen wie Erzählcafés (über die z.B. Migrantinnen und Migranten erreicht werden können), persönlichen und sozialen Austausch
  • Onlineportal

6.3 Portal

Ein Portal auf der Internetseite des Stadt Kiel dient zur gesammelten Information über Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten und vor allem zur Information über laufende Verfahren (Vorhabenliste) und den Sachstand . Gibt es Online-Beteiligungen der Stadt Kiel, werden diese hier verlinkt.

6.4 Transparenz/offene Daten

Kommunale Daten werden zur freien Verfügbarkeit in einem offenen Format, also maschinenlesbar und ohne rechtliche oder technische Nutzungseinschränkungen,) im Internet bereitgestellt.

Einwohnerinnen und Einwohner haben so die Möglichkeit, sich genauer über Vorhaben der Stadt zu informieren und sich zu relevanten Fragestellungen selbst eine Meinung zu bilden.

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